Individuelle Sicherheitslösung statt Standard – Wie SUT seinen Laserschutz verbessert hat

Wie SUT seinen Laserschutz nachhaltig verbessert hat

April 2026

Die SUT Schweiß- und Umwelttechnik Handelsgesellschaft mbH ist ein mittelständisches Familienunternehmen, gegründet 1988 mit Stammsitz in Bremen und weiteren Standorten in Rostock, Emden sowie international in Stettin. Als Komplettsystempartner bietet SUT umfassende Leistungen rund um Schweißen, Schneiden und industrielle Absaugtechnik. Angefangen von der Beratung über die Planung bis zur schlüsselfertigen Umsetzung und Wartung ganzer Anlagen.

Ein zentraler Bestandteil der Beratungsleistungen im Bereich des Laserschweißens- und -schneidens ist ein eigener Laserarbeitsplatz, der regelmäßig als Vorführraum genutzt wird.

Zwischen Praxis und Vorschriften: Unsicherheiten bei Laserschutz und PSA

Trotz bereits vorhandener Schutzmaßnahmen bestand bei SUT Unsicherheit darüber, ob der Laserarbeitsplatz alle gesetzlichen Anforderungen vollständig erfüllt, insbesondere im Bereich der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) und der Dokumentationspflichten. Dabei ging es nicht um pauschale Vorgaben, sondern um die Frage, wie sich die individuellen Gegebenheiten im eigenen Unternehmen korrekt bewerten lassen.
Wir wollten sicherstellen, dass wir rechtlich auf dem neuesten Stand sind und keine relevanten Aspekte übersehen“, so Frank Drzemalla, Geschäftsführer von SUT. „Uns war dabei besonders wichtig, eine Lösung zu finden, die wirklich zu unserem Laserarbeitsplatz passt und nicht nur allgemeine Standards abbildet.

Der vorhandene Laserarbeitsplatz war technisch bereits gut ausgestattet: ein abgeschlossener Raum mit entsprechender Beschilderung, Türkontaktschalter sowie eine Laserschutzwand mit Sichtfenster. Dennoch zeigte sich gerade im Detail, dass eine individuelle Betrachtung entscheidend ist.

Während Augen- und Kopfschutz bereits den Anforderungen entsprachen, wurde bei der übrigen Schutzkleidung bislang auf klassische Schweißerschutzkleidung zurückgegriffen. Ob diese jedoch den spezifischen Anforderungen der eingesetzten Laseranwendungen gerecht wird, ließ sich ohne eine gezielte, auf den konkreten Arbeitsplatz zugeschnittene Bewertung nicht eindeutig beantworten.

Gerade bei der eingesetzten PSA waren wir uns nicht sicher, ob unsere bisherige Lösung den spezifischen Anforderungen im Umgang mit Laserstrahlung vollständig gerecht wird“, berichtete Frank Drzemalla. „Deshalb war für uns entscheidend, dass die Beratung genau auf unsere Situation eingeht und nicht nach einem Standardprinzip erfolgt.

Strukturiert, praxisnah, individuell: Der Sicherheitscheck als Lösungsansatz

Mit dem „Sicherheitscheck für Laserarbeitsplätze“ von JUTEC entschied sich SUT bewusst für ein Beratungskonzept, das weit über eine gewöhnliche Beratung hinausgeht und einen ganzheitlichen sowie praxisnahen Ansatz verfolgt.

Der Beratungsprozess umfasste:

  • Ein intensives Erstgespräch,
  • die systematische Erfassung aller Risikofaktoren,
  • eine fundierte Risikobeurteilung,
  • individuelle Maßnahmenempfehlungen mit Produktlösungen und
  • eine umfassende Dokumentation inklusive Zertifikatsübergabe.

Das Ergebnis: ein klar strukturierter und praxisnaher Leitfaden für den Laserschutz im eigenen Unternehmen. „Wir haben nicht nur eine Bewertung erhalten, sondern klare und praxisnahe Handlungsempfehlungen, die sich direkt umsetzen lassen.“, berichtet Herr Drzemalla.

Beratung auf Augenhöhe: Verständlich, transparent und lösungsorientiert

Ein zentraler Punkt war die Art der Zusammenarbeit. Die Beratung wurde als durchweg konstruktiv, verständlich und partnerschaftlich wahrgenommen. Die Analyse war gründlich, ohne unseren laufenden Betrieb unnötig zu beeinträchtigen. Auch komplexe Sachverhalte wurden verständlich erklärt. Das hat uns die Umsetzung deutlich erleichtert.“, so Frank Drzemalla.

Besonders hervorgehoben wurde die offene Kommunikation: Die Beratung fand auf Augenhöhe statt, mit einem klaren Fokus auf Lösungen statt auf Kritik.“, ergänzt Herr Drzemalla.

Konkrete Verbesserungen: Maßgeschneiderte PSA für mehr Sicherheit

Ein wesentliches Ergebnis des Sicherheitschecks war die gezielte Optimierung der persönlichen Schutzausrüstung. Neben der bereits vorhandenen Laserschutzbrille und des Helms kommen von nun an zum Einsatz:

  • Ein Laserfrontalschutzmantel zum Schutz vor Streustrahlung
  • spezialisierte Laserschutzhandschuhe
  • Laserschutzgamaschen zum Schutz von Füßen und Beinen

Die PSA von JUTEC zeichnet sich durch eine einzigartige Materialkombination aus. Die helle Oberfläche reflektiert die Laserstrahlung, anders als gewöhnliche Schweißerschutzkleidung, diffus und bietet dem Anwender den bestmöglichen Schutz vor der gesundheitsschädlichen Streustrahlung.

Transparenz und Nachvollziehbarkeit als entscheidender Mehrwert

Ein großer Vorteil des Sicherheitschecks liegt in der klaren Struktur und Dokumentation aller Ergebnisse. Der übergebene Ordner mit Checklisten, Zertifikaten und Herstellerinformationen bietet eine sofort nutzbare Grundlage für interne Prozesse und externe Nachweise. Für den Geschäftsführer ist dieser Aspekt essenziell:

Das schafft nicht nur intern Sicherheit, sondern auch Vertrauen bei Mitarbeitenden und Kunden.“, betont Frank Drzemalla.

Nachhaltige Sicherheit: Mehr als nur eine Momentaufnahme

Der Sicherheitscheck ist kein einmaliges Projekt, sondern auf langfristige Sicherheit ausgelegt. Durch regelmäßige Updates und optionale Begehungen bleibt SUT dauerhaft auf dem aktuellen Stand.

Fazit: Klare Empfehlung für praxisorientierte Sicherheitsberatung

Geschäftsführer Frank Drzemalla zieht ein durchweg positives Fazit:
Die Beratung überzeugt durch Struktur, Praxisnähe und konkrete Umsetzbarkeit. Wir würden den Sicherheitscheck von JUTEC auf jeden Fall weiterempfehlen.

Zertifikatsübergabe von JUTEC an SUT im Rahmen des Beratungskonzeptes SIcherheitscheck
Zertifikatsübergabe durch Matthias de Vries (JUTEC) (r.) an Frank Drzemalla (SUT) (l.)

Über die JUTEC Hitzeschutz und Isoliertechnik GmbH

Weltweit ist JUTEC bekannt als Konfektionär in den Bereichen Hitzeschutz, Arbeitsschutz, Isoliertechnik, Laserschutz und Brandschutz – made in Germany. Seit der Gründung vor über 35 Jahren ist das Unternehmen, mit dem Produktionsstandort in Rastede, auf über 100 Mitarbeiter gewachsen und steht nicht nur für erstklassige Qualität, sondern auch für Zuverlässigkeit sowie maximale Individualität. Die zertifizierten Lösungen für individuelle Anforderungen haben sich weltweit einen Namen gemacht.

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