Laserschutzkleidung
Laserschutzkleidung neu definiert
Professionelle Lösungen für hohe Ansprüche
Beim Arbeiten mit Lasern entstehen nicht nur punktgenaue Ergebnisse – sondern auch unsichtbare Risiken. Laserstrahlung kann bereits bei kurzer Einwirkung dauerhafte Gesundheitsschäden verursachen – nicht nur an den Augen, sondern auch an der Haut.
Ideale Anwendungsgebiete
- Laserschweißen,- reinigen und -trennen
- Laserabtragverfahren
- Laserbelichtung
- Laserhärten
Das Laserschutzgewebe
Einzigartig. Sicher. EU-gefördert.
Einzigartiger Materialaufbau mit diffus reflektierender Beschichtung für optimalen Schutz und Laserstrahleneinschuss-erkennung
Flexibles Material für optimalen Tragekomfort
Vollständig silikonfrei (kein Ausgasen)
Materialentwicklung in Zusammenarbeit mit dem EU-Förderprojekt PROSYS LASER
Pflegeleichte Oberfläche für einfache Instandhaltung
Unsichtbare Gefahren
Bei industriellen Lasern (z. B. Schweißen, Schneiden, Reinigen) wird eine
hohe optische Strahlungsleistung eingesetzt – im Bereich des sichtbaren
Lichts, Infrarot (IR) oder auch Ultraviolett (UV).
Dabei treten folgende Gefahren auf:
- UV-Strahlung kann tiefe Hautschichten schädigen
- IR-Strahlung wird als Wärme wahrgenommen, kann aber
schwere Verbrennungen verursachen - Gebündelte Laserenergie kann bei Streustrahlung oder
Reflexion Hautschäden hervorrufen - Langzeitexposition gegenüber UV-Licht steht im
Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko für Hautkrebs
Wichtig:
Gewöhnliche Schweißerschutzbekleidung schützt nicht gegen Laserstrahlung – weder vor thermischen noch vor optischen Gefahren.
Fehlende Norm
Derzeit existiert keine spezifische Norm, die Laserschutzkleidung vollständig und verbindlich regelt. Frühere Regelwerke wie die DIN SPEC 91250:2014-11 (Schutzhandschuhe gegen Laserstrahlung) sowie die Kombination aus DIN EN ISO 11612 + zusätzlicher
Laserprüfung sind im Jahr 2023 ausgelaufen. Aktuell werden die alten Normen in einem Konsortium, an dem auch JUTEC beteiligt ist, überarbeitet, um den gestiegenen Anforderungen moderner handgeführter Laser gerecht zu werden.
JUTEC reagiert für Ihre Sicherheit – PSA direkt vom Hersteller
Um die bestehende regulatorische Lücke zu schließen, hat JUTEC spezielle Laserschutzkleidung entwickelt – ein wichtiger Schritt. Die JUTEC-Laserschutzkleidung bietet heute den bestmöglichen Schutz bei Arbeiten mit Laserstrahlung.
FAQ - Häufig gestellte Fragen
Warum ist PSA bei der Arbeit mit Lasern so wichtig?
Laserarbeiten liefern präzise Ergebnisse, bergen aber auch unsichtbare Gefahren. Schon kurze Einwirkung von Laserstrahlung kann dauerhafte Schäden an Augen und Haut verursachen.
Wichtig: Gewöhnliche Schweißerschutzbekleidung schützt nicht vor der austretenden Strahlung und ist daher nicht bei der Anwendung von handgeführten Lasern geeignet.
Warum gibt es keine eigene Norm für Laserschutzbekleidung?
Frühere Laserschutzbekleidung von JUTEC war nach den alten Regelwerken wie die DIN SPEC 91250:2014-11 (Schutzhandschuhe gegen Laserstrahlung) sowie die Kombination aus DIN EN ISO 11612 + zusätzlicher Laserprüfung (Laserbekleidung) zertifiziert. Diese sind allerdings im Jahr 2023 ausgelaufen. An der neuen Norm, die sich derzeit in der Überarbeitung befindet, wirkt JUTEC im DIN Konsortium mit. Die heutige Laserschutzbekleidung von JUTEC orientiert sich an den früheren Regelwerken.
Wie funktioniert das Laserschutzgewebe?
Unser Material basiert auf einem speziellen textilen Gewebe, das nicht nur sehr flexibel ist, sondern die Strahlung diffus absorbiert und unschädlich macht. Durch eine spezielle Beschichtung ist die Oberfläche diffus streuend, d. h. trifft ein Strahl auf diese Beschichtung wird die Strahlung in viele Richtungen verteilt anstatt in eine einzige Richtung reflektiert. Diese Streuung reduziert die Intensität der Strahlung und verringert das Risiko von Schäden für die Haut.
