5 wichtige Fakten über E-Auto-Brände - und welche Lösung im Ernstfall hilft
19.05.2025
Elektroautos gelten als Schlüsseltechnologie der Mobilitätswende – doch was passiert, wenn sie brennen?
Brände von E-Fahrzeugen stellen Feuerwehren, Unternehmen und Werkstätten vor ganz neue Herausforderungen: extreme Temperaturen, schwer zu löschende Akkus und hohe Umweltbelastungen sind nur einige der Risiken. In diesem Beitrag erfahren Sie, was Sie wissen müssen und was helfen kann, um Menschen, Infrastruktur und Umwelt effektiv zu schützen.
1. Extreme Temperaturen um die 1.000 °C
Ein brennendes E-Auto kann Temperaturen um die 1.000 °C erreichen – deutlich heißer als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Diese enorme Hitze stellt eine massive Belastung für Einsatzkräfte und die Umgebung dar.
2. Der Akku brennt weiter - auch ohne Sauerstoff
Der komplexeste Teil eines E-Autos im Brandfall ist der Akku. Durch sogenannte thermische Durchgehprozesse (Thermal Runaway) entzündet sich die Batterie immer wieder selbst, auch wenn das Feuer bereits gelöscht scheint oder keine Sauerstoffzufuhr mehr besteht, denn der Sauerstoff ist in den Zellen bereits chemisch gebunden. Um die Batterie als gesichert bezeichnen zu können, muss diese dauerhaft auf unter 80 °C gekühlt werden – oft über viele Stunden hinweg.
3. Enormer Wasserverbrauch beim Löschen
Bei E-Auto-Bränden ist das Löschmittel der Wahl weiterhin Wasser. Während Feuerwehren einen gewöhnlichen Pkw-Brand mit etwa 500 bis 1.500 Litern Wasser löschen können, benötigt man bei einem Elektrofahrzeug bis zu 17.000 Liter Wasser, um den Akku effektiv zu kühlen (Quelle: Ingenieur.de). Das bedeutet nicht nur einen logistischen Mehraufwand, sondern auch eine enorme Belastung für Umwelt und Ressourcen.
4. Gefährliche Schadstoffe aus dem Akku
Beim Brand eines Lithium-Ionen-Akkus entstehen zahlreiche giftige Gase und gefährliche Stoffe, die sich unkontrolliert in die Umwelt ausbreiten können. Ohne schnelle und effektive Eindämmung gefährden sie Einsatzkräfte, Anwohner und die umliegende Infrastruktur.
5. Brandbegrenzungsdecken als einfache Maßnahme
Eine praktische und schnell einsetzbare Lösung sind sogenannte Brandbegrenzungsdecken. Sie isolieren den Brand und unterstützen gezielt den Löschvorgang.
JUTEC-Brandbegrenzungsdecken sind hitzebeständig bis 1.300 °C und bestehen aus einem offenporigem Spezialgewebe, das die Verwendung von Löschwasser ermöglicht und somit die Brandlast um das Chassis des Autos schnell herunterkühlt. Gleichzeitig werden Hitze und Flammen zuverlässig blockiert. Zudem ermöglicht sie den unkomplizierten Abtransport des E-Fahrzeuges. Auch für andere Anwendungen bietet JUTEC passende Lösungen – wie etwa Traktionsbatterien, akkubetriebene Werkzeuge oder E-Flurförderfahrzeuge.
Tipp für Unternehmen und Werkstätten:
Immer mehr Betriebshaftpflichtversicherungen fordern die Aufnahme einer Brandbegrenzungsdecke in das Brandschutz-Sicherheitskonzeptes – als präventive Maßnahme bei auffälligen Akkus, zur Anwendung für die Feuerwehr oder zum Abtransport des Fahrzeugs oder Akkus. Lassen Sie sich von unserem ausgebildeten Fachpersonal beraten.
Über die JUTEC Hitzeschutz und Isoliertechnik GmbH
Weltweit ist JUTEC bekannt als Konfektionär in den Bereichen Hitzeschutz, Arbeitsschutz, Isoliertechnik, Laserschutz und Brandschutz – made in Germany. Seit der Gründung vor über 35 Jahren ist das Unternehmen, mit dem Produktionsstandort in Rastede, auf über 100 Mitarbeiter gewachsen und steht nicht nur für erstklassige Qualität, sondern auch für Zuverlässigkeit sowie maximale Individualität. Die zertifizierten Lösungen für individuelle Anforderungen haben sich weltweit einen Namen gemacht.
