Erfolgsgeschichte

Ein hitziges Geschäft

Am 01.03.1987 war der „JUTEC – Urknall“.

An diesem Tag gründete Axel Jung das Unternehmen im städtischen Gründerzentrum in Wilhelmshaven und startet eine Erfolgsgeschichte, die bis heute anhält.

Wenn beispielsweise Stahlkocher in Konzernen wie Thyssen-Krupp oder Arcelor-Mittal an ihren bis zu 1600°C heißen Arbeitsplätzen stehen, tragen sie mit Sicherheit silberne Schutzbekleidung aus dem Hause der JUTEC GmbH. Entsprechend eindrucksvolle Fotos tauchen immer wieder in verschiedenen Zeitungen auf.

Dass es einmal so weit kommen würde hätte sich Axel Jung bei der Firmengründung im Jahr 1987 in Wilhelmshaven nicht träumen lassen. Damals standen im Gründerzentrum 100m² Fläche zur Verfügung. Es wurden seinerzeit ein selbst entwickeltes Klett/Velours-Halteband sowie wiederverwendbare Autolackierplanen produziert und mühevoll in den Markt gebracht.

Brüder können sich verstehen, das zeigt der nächste Schritt der Firmenentwicklung:  1990 ergänzte Stefan Jung das Team und kümmerte sich fortan ausschließlich um die Entwicklung und den Vertrieb von Hitzeschutzartikeln. In einem weiteren Schritt forcierten die beiden Dipl. Wirtsch.-Ingenieure den Bereich „Isoliertechnik“.

Als die Fläche im Gründerzentrum nach 10 Jahren zu klein wurde, zog die JUTEC GmbH im Januar 1998 nach Oldenburg-Etzhorn und stieg auf vom Mieter zum Eigentümer.

Die Brüder Stefan Jung und Axel Jung stehen gemeinsam an der Spitze des Unternehmens JUTEC

Hier wurde ein Gebäude mit 1600 m² Produktions- und Verwaltungsfläche auf 7000 m² Grund erworben. Mit 12 Mitarbeitenden aus Wilhelmshaven kommend, schafften sie nach weiteren knapp 20 Jahren mit 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den erneuten Wechsel in ein neues Zeitalter der JUTEC GmbH: Nach zweijähriger Bauzeit wurde im September 2017 eine 4.500 m² messende Produktionshalle und eine 2.000 m² große Verwaltung bezogen. Die komplette Umsetzung erfolgte nach eigenen Wünschen und neuesten Erkenntnissen, es wurde ergonomisch und umweltfreundlich gebaut. In dem neuen Gebäude finden derzeit ca. 100 zufriedene Mitarbeitende eine berufliche Oase, welche in der eigenen Gastronomie dem „Café Hitzefrei“ gipfelt. Aktuell sind noch etwa 2,5 ha des erworbenen betrieblichen Geländes unbebaut. Diese bietet reichlich Platz für zukünftige, betriebliche Expansion.

„Das Motto der Firma: Wir erfinden uns jeden Tag neu. Visionen und Produktideen gibt es ausreichend.“

- Axel Jung -

Die JUTEC GmbH hat sich in 33 Jahren zu einem der führenden Hersteller Europas entwickelt. Das Kerngeschäft „Hitze-, Arbeitsschutz und Isoliertechnik“, haben bis heute über 18.000 unterschiedlichste Produkte hervorgebracht. Von 200°C bis 4.000°C reicht das Produktportfolio. In diesem Arbeitsfeld ist die JUTEC GmbH zuhause und kann fast jeden, an Hitzeschutz interessierten Kunden, bedienen.

Ein junges, bereits etabliertes Marktsegment, ist der Laserschutz. Wo üblicherweise Betonwände den Menschen vor dem Einsatz von Industrielasern oder anderen Strahlungsquellen schützen, kann ein von JUTEC entwickeltes leichtes, intelligentes Gewebe eingesetzt werden. Dieses „kommuniziert“ mit der Strahlungsquelle und schaltet diese binnen 0,03 Sekunden sicher ab. Auch wurde ein Baukastensystem als „Aktive Laserschutzkabine“ konstruiert. Diese leicht montierbaren Kabinen überzeugen durch eine simple Modulbauweise. Der Laserschutz kommt jetzt zum Produkt, z.B. am Fließband. Die hohe Flexibilität und die Möglichkeit, einzelne Module kostengünstig auszutauschen, hat die Industrie überzeugt.

Unter dem Motto „Wir erfinden uns täglich neu“, ist die jüngste Produktsparte aufgebaut worden. Anfang 2020 traf das Corona Virus auch die JUTEC GmbH. Statt Stillstand zu erzeugen wurde Fortschritt generiert. Innerhalb eines Tages stellte sich die Produktion auf die zusätzliche Herstellung von Mund-Nasen-Masken ein. Die Fertigung „Made in Germany“ ermöglichte, das neue Betätigungsfeld zu gestalten und weitere Maskentypen, sowie auch einen nachhaltigen „OP-Kittel“ zu entwickeln. Die JUTEC GmbH setzt im medizinischen Bereich auf Wiederverwendbarkeit: Mit bis zu 100 möglichen Waschzyklen sind diese Produkte im Vergleich zu herkömmlichen Wegwerfartikeln erheblich umweltschonender.

Die zügige Weiterentwicklung sowie die Erschließung neuer und zukunftsweisender Geschäftsfelder ist unser dauerhaftes und gemeinsames Bestreben.

Eine Fortsetzung folgt ….

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