Laserschutz für Mensch und Maschine

Ihre benötigte Laserschutzlösung ist unser Ansporn. Bei uns finden Sie sowohl vielfach bewährte Standardprodukte zum Thema Laserschutz als auch die für Ihren Anwendungsfall maßgeschneiderte, konfektionierte Lösung – fragen Sie uns!

Unsere flexiblen Laserschutzlösungen ermöglichen Ihnen den raschen, sicheren Einsatz Ihres Lasersystems.

Informieren Sie sich über:

Aktiver Laserschutz für vollautomatisierte 2D- oder 3D Laserbearbeitungsanlagen

Vollautomatisierte Anlagen müssen eine Abschalteinrichtung aufweisen, sodass es auch im Havariefall der Anlage nicht zur Exposition von Laserstrahlung kommen kann. Ein Havariefall liegt z.B. dann vor, wenn

  • der Bearbeitungsprozess ungewollt unterbrochen wird, während der Laser nicht ausgeschaltet werden kann;

  •  ein Spiegel in der Strahlführung versagt, sodass der Laserstrahl den geplanten Strahlengang verlässt.

Das aktive Laserschutzsystem bietet in dem Fall den notwendigen Schutz, indem es an den Stellen positioniert wird, an denen der Laserstrahl potentiell treffen kann. Im Falle eines Spiegelbruches (z.B. durch Verschmutzung) trifft der Laserstrahl auf das aktive Laserschutztextil und der Laser wird abgeschaltet.

 

Aktiver Laserschutz für vollautomatisierte 3D Roboteranlagen.

Aktive Laserschutztextilien lassen sich auch in Umhausungen von Laserbearbeitungsanlagen einsetzen. Dies bietet sich insbesondere dann an, wenn es sich um eine vollautomatisierte 3D-Bearbeitungsanlage handelt und der Laserstrahl im Falle einer Havarie oder ungeplanten Zerstörung des Werkstücks durch den Laser auf die Wände der Umhausung auftreffen kann.

  • Konfektioniert auf Platzanforderung Ihrer Anlage

  • Lokale Ausrüstung besonders gefährdeter Flächen ausreichend

  • Wettbewerbsvorteile für Sie und Ihre Kunden

  • Abschaltung der Laserquelle durch Öffnung des Sicherheitskreises

  • Vereinfachte Abnahme der Bearbeitungsanlage; aktives Laserschutztextil bei Konstruktion schon berücksichtigen.

Informieren Sie sich hier über die Technologie von unserem aktiven Laserschutzsystem.

RetroFit mit aktivem Laserschutzsystem

Wenn Sie Ihren Bearbeitungsprozess von einem CO2-Laser auf einen zeitgemäßen Faser- oder Scheibenlaser umrüsten wollen, oder wenn einfach nur ein stärkerer Laser eingesetzt wird, dann steigen die Anforderungen an den Laserschutz erheblich.

Durch die Nachrüstung Ihrer Laserkabine mit dem aktiven Laserschutztextil entfällt der Neubau oder die kostenintensive Umrüstung der Kabine, da besonders gefährdete Bereiche einfach mit dem aktiven Laserschutztextil nachgerüstet werden können.

Bei Laserbeschuss, z.B. durch Anlagenhavarie, schaltet der aktive Laserschutzvorhang Ihre Strahlquelle aus - die Gefahrensituation ist beendet.

Die Dimensionen der aktiven Laserschutztextilien stimmen wir auf Ihre Bedürfnisse ab.

 

Informieren Sie sich hier über die Technologie von unserem aktiven Laserschutzsystem.

Der Rundum-Schutz für mobile Lasersysteme

Mobile (handgeführte) Lasergeräte sind mittlerweile derart flexibel einsetzbar, dass sie beinahe in jeder Fertigungsumgebung verwendet werden können. Die Größe des Lasergerätes ermöglicht, dass der Laser zum Werkstück kommt und nicht umgekehrt. Damit ist es auch Zeit, einen Laserschutz bereitzustellen, der ebenso mobil und flexibel einsetzbar ist wie die Laserquelle.

Die mobile Laserkabine unterstützt Sie dabei, den Laserbereich so sicher zu begrenzen, dass umgebende Mitarbeiter durch die Arbeiten mit dem Laser in ihrer Tätigkeit nicht eingeschränkt werden. Entsprechend der Modulbauweise der Kabine sind optional auch Dachmodule verfügbar, sodass der Laserbereich von allen Seiten geschützt ist. Das ist insbesondere in hohen, weitläufigen Hallen wichtig, wenn nicht sämtliche Zugänge (z.B. auf Emporen) verschlossen werden können.

Die Kabine kann mit dem aktiven Laserschutzsystem ML-20 oder dem passiven Laserschutztextil ML-9 ausgestattet werden.

  • Werkzeugloser Aufbau innerhalb <10 min (3300 x 3300 mm² Kabine)
  • Größe anpassbar durch modularen Aufbau
  • Leichte Handhabung, rollbar, 1 Bediener genügt
  • Einfache Wartung durch modulares Konzept
  • Sicherheit durch integrierten Türkontaktschalter
  • Schutzkonzept geprüft von der BG ETEM          
  • Türmodul ausgestattet mit Laserschutzfenster
  • Steckbares Beleuchtungssystem (optional)
  • Hohe Laserschutzstufen, geprüft von DIN-Certco

Abmessungen

  • Höhe 2250 mm, Modulbreite 1100 mm (Andere Abmessungen auf Anfrage)
  • Die bewährte Größe ist 3 x 3 Module. Innenraum ca. 3300 x 3300 mm²

Informieren Sie sich hier über die Technologie und Schutzstufen von unseren aktiven und passiven Laserschutzsystemen.

Mobiles Schwenkarmgestell mit aktivem oder passivem Laserschutzvorhang

Das mobile Schwenkarmgestell mit aktivem Laserschutz wird dort eingesetzt, wo Mobilität und Sicherheit gefordert sind. Durch den aktiven Laserschutz schützen Sie auch mobile und stationäre Lasersysteme mit Leistungen bis zu 12 kW.

Die Kombination von passivem Laserschutzvorhang ML-6 und dem mobilen Schwenkarmgestell auf Rollen ist ideal geeignet für den temporären Laserschutz bei mobilen Laseranwendungen.

Um Ihre Anwendung bestmöglich adressieren zu können, sind unterschiedliche Höhen und Breiten standardmäßig verfügbar.

  • Mobiles Gestell für hohe Flexibilität
  • Schwenkbare Ausleger
  • Sehr gute Helligkeit durch perlmuttfarbene, diffus reflektierende Oberfläche
  • Mehrere Schwenkarmgestelle erstellen rundum geschlossenen Bereich

 

Aktive Ausführung:

  • Einfache Integration in den Sicherheitskreis
  • Grüne Status-LED signalisiert die Funktionstüchtigkeit
  • Reihenschaltung mehrerer aktiver Systeme durch Patchkabel möglich
  • Schutz vor Direktbeschuss und Streustrahlung
  • Besonders geeignet für mobile Lasersysteme und Hochleistungslaser bis 12 kW

 

Passive Ausführung:

  • Hohe Laserschutzstufen, geprüft von DIN-Certco

 

Abmessungen aktives Schwenkarmgestell

  • Höhe 2070 mm
  • Gesamtbreite 4000 mm
  • Länge der Schwenkarme jeweils 1050 mm

Abmessungen passives Schwenkarmgestell

  • Höhen 2070 // 2750 mm
  • Gesamtbreiten 4000 // 4550 // 5000 mm
  • Länge der Schwenkarme jeweils 1050 mm


Informieren Sie sich hier über die Technologie und Schutzstufen von unseren aktiven und passiven Laserschutzsystemen.

Passive mehrlagige Laserschutzvorhänge

Der einlagige Laserschutzvorhang ML-1 ist aufgrund seiner Dicke von weniger als 1 mm insbesondere für Anwendungen geeignet, bei denen es auf höchste mechanische Flexibilität ankommt. Die Laserschutzstufen sind wesentlich geringer als bei dem mehrlagigen passiven Laserschutzvorhang ML-6.

ML-1 wird sehr gerne für die Ausstattung von Laserschutzrollos verwendet, bei denen die Belastung durch Laserstrahlung eher gering ist. Als lichtdichtes Material ist es für Laserwellenlängen von 200 ... 1400 nm im mittleren Leistungsbereich geeignet und zertifiziert nach der Norm DIN EN 12254:2012-04 für Abschirmungen an Laserarbeitsplätzen.

  • Höhe und Breite des Vorhangs nach Ihren Wünschen   
  • Hohe mechanische Flexibilität
  • Einfach zu reinigen durch geschlossene Oberfläche der laserzugewandten Vorhangseite
  • Sehr gute Helligkeit durch perlmuttfarbene, diffus reflektierende Oberfläche
  • Mittlere Laserschutzstufen, geprüft von DIN-Certco      
  • Vollständig silikonfrei
  • Geringes Flächengewicht von ca. 450 g/m²

Befestigungsmöglichkeiten:

Deckenschiene, Schlaufe, Ösen / Ringe, Klett, Keder.

 

Abmessungen von Laserschutzrollos

  • Breiten bis 5500 mm (Sonderausführung bis 7000 mm)
  • Höhen bis 9000 mm
  • Übereck-Anlagen möglich
  • Elektrische oder mechanische Betätigung, Sprachsteuerung, Gestensteuerung, …

 

Prüfergebnisse ML-1:

D AB7 + IR AB2 + M AB5Y JUTEC 200-315 DIN-Geprüft

D AB5 JUTEC 316-720 DIN-Geprüft

D AB3 JUTEC 721-1400 DIN-Geprüft

I AB7 + R AB5Y + M AB6Y JUTEC 316-655 DIN-Geprüft

I AB5 + R AB5Y + M AB5 JUTEC 656-720 DIN-Geprüft

IRM AB3 JUTEC 721-1400 DIN-Geprüft

 

Informieren Sie sich hier über die Schutzstufen von unseren passiven Laserschutzsystemen

Passive einlagige Laserschutzvorhänge

Der einlagige Laserschutzvorhang ML-1 ist aufgrund seiner Dicke von weniger als 1 mm insbesondere für Anwendungen geeignet, bei denen es auf höchste mechanische Flexibilität ankommt. Die Laserschutzstufen sind wesentlich geringer als bei dem mehrlagigen passiven Laserschutzvorhang ML-6.

ML-1 wird sehr gerne für die Ausstattung von Laserschutzrollos verwendet, bei denen die Belastung durch Laserstrahlung eher gering ist. Als lichtdichtes Material ist es für Laserwellenlängen von 200 ... 1400 nm im mittleren Leistungsbereich geeignet und zertifiziert nach der Norm DIN EN 12254:2012-04 für Abschirmungen an Laserarbeitsplätzen.

  • Höhe und Breite des Vorhangs nach Ihren Wünschen   
  • Hohe mechanische Flexibilität
  • Einfach zu reinigen durch geschlossene Oberfläche der laserzugewandten Vorhangseite
  • Sehr gute Helligkeit durch perlmuttfarbene, diffus reflektierende Oberfläche
  • Mittlere Laserschutzstufen, geprüft von DIN-Certco      
  • Vollständig silikonfrei
  • Geringes Flächengewicht von ca. 450 g/m²

Befestigungsmöglichkeiten:

Deckenschiene, Schlaufe, Ösen / Ringe, Klett, Keder.

 

Abmessungen von Laserschutzrollos

  • Breiten bis 5500 mm (Sonderausführung bis 7000 mm)
  • Höhen bis 9000 mm
  • Übereck-Anlagen möglich
  • Elektrische oder mechanische Betätigung, Sprachsteuerung, Gestensteuerung, …

 

Prüfergebnisse ML-1:

D AB7 + IR AB2 + M AB5Y JUTEC 200-315 DIN-Geprüft

D AB5 JUTEC 316-720 DIN-Geprüft

D AB3 JUTEC 721-1400 DIN-Geprüft

I AB7 + R AB5Y + M AB6Y JUTEC 316-655 DIN-Geprüft

I AB5 + R AB5Y + M AB5 JUTEC 656-720 DIN-Geprüft

IRM AB3 JUTEC 721-1400 DIN-Geprüft

 

Informieren Sie sich hier über die Schutzstufen von unseren passiven Laserschutzsystemen

PSA für Laserschutz

Persönliche Laserschutzausrüstung ist laut Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung (OStrV) sowie den Technischen Regeln zur Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung (TROS Laserstrahlung) beim Betrieb von Lasereinrichtungen der Klassen 1 (neu), 3B, 3R und 4 verpflichtend zu tragen.

JUTEC entwickelte zusammen mit renommierten Partnern einen Prüfgrundsatz, um Schutzausrüstungen für Laseranwendungen zu prüfen und speziell für diesen Einsatz anbieten zu können. Die Entwicklung von Textilien als Laserschutzkleidung und Handschuhen erfolgt auf der Basis dieser Forschung.

Die Aufgabe der Laserschutztextilien ist es, die eingestrahlte Energie bei einer zufälligen Exposition durch den Laserstrahl derart zu reflektieren und absorbieren, dass dem Anwender genügend Zeit bleibt, um sich aus dem Gefahrenbereich zu bewegen, bevor bleibende Schäden entstehen.

Anwendungen.

Die Anwendungen von handgeführten Laser-Geräten (HLG) zur Material- und Oberflächenbearbeitung nehmen kontinuierlich zu. Die Einsatzfelder der HLG sind unter anderem der Automobilbau, Schiffbau, Flugzeugbau der Maschinen- und Werkzeugbau. Ausgehend von Geräten zum Feinschweißen werden HLG heute unter anderem verwendet zum:

• Schweißen, Schneiden

• Löten

• Oberflächenbearbeitung

• Reinigung von Werkzeugformen

• Schneidanwendungen

• Härten

• Schmelzen

• Laborarbeiten

• Anlagenumbau

• Einrichten von Lasern

• Wartung von Lasern

• u.v.m.

Laserschutzhandschuhe

Der Schutz vor der Exposition der Haut gegen Laserstrahlung ist Bestandteil der OStrV sowie der TROS Laserstrahlung. JUTEC Laserschutzhandschuhe sind nach dem aktuellen Stand der Forschung in Anlehnung an die DIN SPEC 91250:2014-11 für Schutzhandschuhe gegen Laserstrahlen entwickelt und zertifiziert worden.

  • Zertifizierter Laserschutzhandschuh
  • Gute Temperierung
  • Angenehme Trageeigenschaften
  • Gute Flexibilität

FAQ: Welche Handschuh für welchen Einsatz?

ML1: Vollständig beschichtet, sowohl Handrücken als auch Handinnenfläche. Schutzstufe P7.

ML7: Erhöhte Flexibilität und bessere Taktilität, geringer Schutz an Handinnenfläche. Geeignet für Laseranwendungen, bei denen die Innenhand mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit keiner oder nur geringer Streustrahlung ausgesetzt ist

ML8: Sehr hoher Laserschutz, Schutzstufe P8, eingeschränkte Taktilität. Sehr zu empfehlen für High-Power-Anwendungen mit hohem Gefahrenpotential. Nicht geeignet für feine Justagearbeiten.

Laserschutzbekleidung

Laserschutzkleidung nimmer einen immer wichtigeren Anteil der PSA ein. Neue Arbeitsschutzverordnungen basieren auf Untersuchungen, die diesen Einsatz zukünftig gesetzlich festlegen. Hat bislang der Anwender normale Arbeitskleidung getragen, schreibt die BG vor, auf neue Laserschutzkleidung umzustellen.

  • Bei auftretender Gefahr durch Laserstrahlung (direkt oder Reflexion)
  • Zertifiziert in Anlehnung an die DIN SPEC 91250:2014-11
  • Auch ausschließlich als Frontalschutz verfügbar für mehr Tragekomfort.


Folgende Laserschutzbekleidung ist in unterschiedlichen Schutzstufen (P5 und P7) verfügbar:

  • Laserschutzjacke
  • Laserschutzfrontalschutzmantel
  • Laserschutzhose


FAQ: Welche Bekleidung für welchen Einsatz?

ML1: Vollständig beschichtet, überall Schutzstufe P7.

ML7: Dunkle Bereiche bieten geringeren Laserschutz, dafür aber bessere Flexibilität und Atmungsaktivität.

ML8: Sehr hoher Laserschutz, Schutzstufe P8. Sehr zu empfehlen für High-Power-Anwendungen mit hohem Gefahrenpotential.

Technologie

Als inhabergeführtes Familienunternehmen steht JUTEC seit mehr als 25 Jahren für Sicherheit und Qualität. Von unserer Erfahrung profitieren unsere Kunden, ebenso wie von unserer Flexibilität und Schnelligkeit, mit der wir auf neue Herausforderungen reagieren.

Eine wesentliche Stütze unseres Erfolges ist die kontinuierliche Weiterentwicklung und Verbesserung von Bestehendem, aber auch die Schaffung ganz neuer, wegweisender Lösungen wie dem aktiven Laserschutzsystem auf textiler Basis. Auch zukünftig wird JUTEC in Forschung und Entwicklung investieren, um weiterhin als Technologieschrittmacher im Bereich Laserschutz Signale zu setzen.

Aktive Laserschutzsysteme

Unser aktives Laserschutzsystem kommt überall dort zum Einsatz, wo mehr Sicherheit gefordert und hohe Flexibilität gewünscht ist. Obwohl das aktive Laserschutzsystem, auf textiler Basis eine Dicke von nur ca. 10 mm aufweist, ermöglicht es maximale Sicherheit. Durch elektrische Integration in den Sicherheitskreis Ihres Lasersystems, schaltet das aktive Laserschutzsystem den Laser bei Beschuss aus, sodass keine Laserstrahlung transmittiert wird. Das aktive Laserschutzsystem wird anschlussfertig geliefert.

Technische Daten

Werte

Wellenlängenbereich der Laserstrahlung

980 … 1080 nm

Intensität auf der Oberfläche des aktiven Laserschutztextils

≤ 5,0 kW/cm²

maximale Laserleistung

12 kW

Laserstrahldurchmesser nach ISO 13694 (86%-Methode) auf der Oberfläche des aktiven Laserschutztextils

> 5 mm

Betriebsmoden

für alle geeignet

Notauszeit des Lasergesamtsystems

≤ 120 ms

Abschaltelektronik TÜV geprüft nach EN ISO 13849-1:2015

Performance Level “e“

 

Die maximale Breite eines aktiven Laserschutzvorhangs beträgt 1400 mm, die maximale Höhe 4000 mm; Das aktive Laserschutzsystem ist so ausgelegt, dass mehrere aktive Vorhänge aneinandergereiht werden können. Die entsprechenden Patch-Kabel erhalten Sie direkt von JUTEC.

Ihr System wird entsprechend Ihrer Dimensionsvorgaben konfektioniert.

Das aktive Laserschutzsystem ist von einem unabhängigen Gutachter zertifiziert und durch die Berufsgenossenschaft geprüft.

Die Befestigung erfolgt entweder durch Schlaufen, Keder, Ösen oder Schrauben.

Passiver Laserschutz

Unsere passiven Laserschutztextilien zeichnen immer folgende charakteristische Eigenschaften aus:

  • vollständig silikonfrei
  • perlmuttfarbene, diffus reflektierende laserzugewandte Seite
  • zertifiziert seitens der DIN Certco nach DIN EN 12254:2012-04.


Durch die helle, perlmuttfarbene Oberfläche wird eine angenehme Umgebungsanmutung erzeugt – und die hohen Schutzstufen ermöglichen Ihnen zusätzlich einen breiten Einsatzbereich.

Das mehrlagige ML-6 erreicht folgende durch die DIN Certco zertifizierte Schutzstufen:

Prüfergebnisse ML-6:

D AB8 + IR AB3 + M AB6Y JUTEC 200-315 DIN-Geprüft

D AB6 JUTEC 316-1050 DIN-Geprüft

D AB5 JUTEC 1051-1400 DIN-Geprüft

I AB8 + R AB6Y + M AB7Y JUTEC 316-1400 DIN-Geprüft

D AB2 + I AB3 JUTEC 1401-11000 DIN-Geprüft

 

Das einlagige ML-1 erreicht folgende durch die DIN Certco zertifizierte Schutzstufen:

Prüfergebnisse ML-1:

D AB7 + IR AB2 + M AB5Y JUTEC 200-315 DIN-Geprüft

D AB5 JUTEC 316-720 DIN-Geprüft

D AB3 JUTEC 721-1400 DIN-Geprüft

I AB7 + R AB5Y + M AB6Y JUTEC 316-655 DIN-Geprüft

I AB5 + R AB5Y + M AB5 JUTEC 656-720 DIN-Geprüft

IRM AB3 JUTEC 721-1400 DIN-Geprüft

Aktiver oder passiver Laserschutz?

Eine allgemeingültige Antwort auf diese Frage ist kaum darstellbar, daher sollen kurz Hinweise gegeben werden, unter welchen Randbedingungen aktiver Laserschutz aus sicherheitstechnischer Sicht unverzichtbar ist und unter welchen Gegebenheiten die Verwendung aktiven Laserschutzes betriebswirtschaftliche Vorteile ermöglicht.

Laserschutzwände zur Begrenzung des Laserbereichs für handgeführte Lasersysteme sind meistens ausreichend dimensioniert, wenn sie dem direkten Laserbeschuss für eine Dauer von 10 s widerstehen, dies entspricht der Prüfklasse T3. Hierfür sind in vielen Fällen passive Systeme ausreichend.

Insbesondere automatische Maschinen, z.B. Lötanwendungen im Automotive-Bereich oder Pulverauftrag-Schweißanlagen sind in vollständig automatisierten CNC-Anlagen realisiert, die nicht notwendigerweise einer kontinuierlichen Überwachung durch einen Bediener unterliegen. Die Laserschutzwände derartiger Anlagen sollten der Prüfklasse T1 entsprechen und eine Standzeit von 30000 s (~8,3 h) bei Laserbeschuss erreichen.

Das Wichtigste: Die Standzeit.

Die Standzeit einer Laserschutzwand wird unter anderem beeinflusst von:

-          der Leistungsdichte des auftreffenden Laserstrahls. Diese resultiert aus der Laserleistung und der Strahldivergenz

-          dem Abstand zwischen der Bearbeitungsoptik und der Laserschutzwand.

Ist der Abstand zwischen der Laserschutzwand und der Optik so groß, dass die Leistungsdichte auf der Laserschutzwand entsprechend niedrige Werte erreicht und die Schutzgrenzbestrahlung unterschreitet, können passive Laserschutzwände eine ausreichende Sicherheit bieten. Dies ist sogar bei Hochleistungslasern mit Optiken mit großer Strahldivergenz der Fall. Vor allem Faser- und Scheibenlaser im gängigen Wellenlängenbereich von 1030 … 1070 nm stellen sehr hohe Strahlqualitäten (und damit eine geringe Strahlaufweitung) zur Verfügung, wodurch der Abstand zwischen Laserschutzwand und Optik unverhältnismäßig groß wäre, um auch in der Prüfklasse T1 für automatische Maschinen stets mit passiven Schutzsystem auskommen zu können, sodass aktive Systeme zu bevorzugen sind.

Die aktiven Laserschutzsysteme bieten somit grundsätzlich zwei Vorteile:

 1.: Erhöhung der Sicherheit.

 2.: Verringerung des Platzbedarfs.

Das aktive Laserschutzsystem von JUTEC kann einfach in die bestehende passive Laserschutzvorrichtung integriert werden. Dies ermöglicht die Weiterverwendung der vorhandenen Laserschutz-Infrastruktur (z.B. Laserschutzkabine) selbst dann, wenn durch ein Upgrade des Lasers höhere Anforderungen an die Standfestigkeit der Laserschutzwand gestellt werden.

Übrigens: Aktiver Laserschutz kann nicht nur in (begehbaren) Laserkabinen einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Sicherheit und Reduzierung des Platzbedarfs liefern, sondern auch in kleineren automatisierten Zellen zur Laser(Mikro-)Bearbeitung, die über mittlere bis hohe Laserleistungen verfügen.

Bei Fragen zu diesem Thema - kontaktieren Sie uns bitte. Frage stellen? Hier klicken!

Frage stellen ?

Klicken Sie hier noreply.laserschutz@jutec.com und senden Sie uns eine Nachricht.